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DO-160 Sand- und Staubprüfung (Abschnitt 12) Prüfgerät
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RTCA DO-160
DO-160 Sand- und Staubprüfung (Abschnitt 12) Prüfgerät
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DO-160 Sand- und Staubprüfung (Abschnitt 12) Prüfgerät.

RTCA DO-160

DO-160 Sand- und Staubprüfung (Abschnitt 12) Prüfgerät Was ist die DO-160 Sand- und Staubprüfung? Die Norm DO-160

DO-160 Sand- und Staubprüfung (Abschnitt 12) Prüfgerät
Was ist die DO-160 Sand- und Staubprüfung?

Die Norm DO-160 wurde entwickelt, um die Umweltbeständigkeit elektronischer Geräte zu prüfen, die in der Luft- und Raumfahrt sowie in der Luftfahrtindustrie eingesetzt werden. Abschnitt 12 dieser Norm behandelt die Sand- und Staubprüfung, die das Verhalten der Geräte bei Einwirkung von Sand und Staub bewertet. Diese Prüfung dient der Analyse der Widerstandsfähigkeit von Geräten gegenüber windgetragenem Sand, Staub und anderen kleinen Partikeln während des Flugbetriebs.

Sand- und Staubprüfung in der Norm DO-160

Die gemäß DO-160 Abschnitt 12 durchgeführte Sand- und Staubprüfung steht außerdem in Bezug zu den folgenden Normen:

  • IEC 60529 (IP-Codes – Staubbeständigkeitsprüfungen)
  • MIL-STD-810H Method 510.7 (Sand- und Staubprüfungen)
  • RTCA/DO-160G Abschnitt 12.0 (Staub- und Partikelbeständigkeitsprüfung)

Diese Prüfungen werden durchgeführt, um zu ermitteln, ob Geräte bei Einwirkung feiner Partikel ihre mechanische Integrität und Funktionsfähigkeit beibehalten können.

Prüfzweck

Die Sand- und Staubprüfung wird durchgeführt, um die Betriebsfähigkeit von Luftfahrtelektronik in staub- und sandhaltigen Umgebungen zu messen. Sie analysiert, in welchem Maße Lüftungsöffnungen, Dichtungen, Steckverbinder und interne Mechanismen durch Partikel beeinträchtigt werden. Die Prüfung ermittelt außerdem, wie gut empfindliche Komponenten vor dem Eindringen von Staub geschützt sind.

Wie wird die DO-160 Sand- und Staubprüfung durchgeführt?

Die Sand- und Staubprüfung erfolgt in den folgenden Schritten:

  1. Vorbereitung: Das zu prüfende Gerät wird in eine Sand- und Staubprüfkammer eingebracht.
  2. Staubeinwirkung: Das Gerät wird über eine festgelegte Dauer dem durch kontrollierten Luftstrom bewegten Staub ausgesetzt.
  3. Prüfdauer: Die Einwirkzeit kann zwischen 6 Stunden und 48 Stunden variieren.
  4. Sand- und Staubzusammensetzung: Die verwendeten Partikel bestehen aus Sand und Staub mit festgelegtem Durchmesser und festgelegter Dichte gemäß den geltenden Industrienormen.
  5. Leistungsbewertung: Nach der Prüfung werden die Funktionsfähigkeit des Geräts, der Zustand der Abdichtung sowie die Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Eindringen von Staub überprüft.

Für die Sand- und Staubprüfung verwendete Geräte

Die für die DO-160 Sand- und Staubprüfungen eingesetzten Prüfgeräte bestehen aus speziell konstruierten Staubkammern und Sandsprühsystemen.

  • Sand- und Staubprüfkammern
    • Ausgelegt für die Prüfung des Eindringens von Staub an inneren wie äußeren Oberflächen.
    • In der Lage, Partikeldichten und Strömungsgeschwindigkeiten anzupassen.
    • Ermöglichen die Echtzeitanalyse mittels Beobachtungsfenstern und Messsensoren.
  • Sandsprüh-Prüfsysteme
    • Simulieren das Sandsprühen bei bestimmten Druck- und Strömungsniveaus.
    • Stellen sicher, dass das Gerät aus verschiedenen Winkeln geprüft wird.
    • Simulieren die Bewegung von Sandpartikeln mit Strömungsgeschwindigkeiten, die realistischen Flug- und Betriebsbedingungen entsprechen.

Anwendungsbereiche der Prüfung

Die DO-160 Sand- und Staubprüfung wird bei den folgenden Geräten angewendet:

  • Luftfahrtelektronik (Avioniksysteme)
  • Außensensoren und Funkkommunikationsgeräte
  • Triebwerkssteuerungssysteme
  • Innen- und Außenkomponenten von Luftfahrzeugen

Ergebnisse der DO-160 Sand- und Staubprüfung

Die Prüfergebnisse bewerten die mechanische Integrität und die Betriebszuverlässigkeit des Geräts. Dabei werden die Dichtwirkung der Dichtungen, die Luftdurchtrittsstellen sowie der Schutzgrad der elektronischen Komponenten analysiert. Das erfolgreiche Bestehen der Prüfung zeigt, dass das Gerät in stark staubhaltigen Umgebungen sicher betrieben werden kann.

Fazit

Die gemäß DO-160 Abschnitt 12 durchgeführten Sand- und Staubprüfungen sind für die Gewährleistung der Sicherheit von Luftfahrtelektronik und anderen kritischen Geräten von entscheidender Bedeutung. Diese Prüfung stellt sicher, dass Geräte den Sand- und Staubbedingungen standhalten, denen sie während des Flugs ausgesetzt sein können.

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Normbezug

RTCA DO-160 Abschnitt 12 definiert die Sand- und Staubprüfung. Der Teil mit aufwirbelndem Staub verwendet feinen Staub bei kontrollierter Konzentration und Luftgeschwindigkeit; der Teil mit aufwirbelndem Sand (für einige Kategorien) verwendet größere Partikel bei höherer Geschwindigkeit. Die Prüfung deckt Eindring-, Abrieb- und Verstopfungseffekte auf. Konzentrationen, Geschwindigkeiten und Dauern ergeben sich aus der Gerätekategorie.

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Normen
& Methoden.

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NormReferenz
RTCA DO-160Umgebungsbedingungen und Prüfverfahren für an Bord von Luftfahrzeugen eingebaute Geräte
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