IEC 61215.
IEC 61215 legt die Sequenz für Designqualifizierung und Bauartzulassung terrestrischer PV-Module fest, die für den langfristigen Betrieb unter allgemeinen Freiluftklimabedingungen geeignet sind. Die Modulqualifizierungsprüfungen (MQT) umfassen Temperaturwechsel, Feuchte-Frost, UV-Belastung, mechanische Belastung, Hot-Spot-Dauerprüfung und weitere.
Über diese Norm.
Über IEC 61215
IEC 61215 ist die internationale Qualifizierungsnorm für kristalline Silizium- und Dünnschicht-Photovoltaikmodule für den terrestrischen Einsatz. Bei Modulen, die die Prüfsequenz erfolgreich durchlaufen, kann mit einem zuverlässigen Betrieb über 20 Jahre und mehr unter typischen Freiluftklimabedingungen gerechnet werden.
Überblick über die Sequenz der Modulqualifizierungsprüfungen (MQT)
- MQT 01 — Sichtprüfung
- MQT 02 — Bestimmung der Maximalleistung
- MQT 03 — Isolationsprüfung
- MQT 04 — Messung der Temperaturkoeffizienten
- MQT 06 — Leistung bei STC und NMOT
- MQT 09 — Hot-Spot-Dauerprüfung
- MQT 10 — UV-Vorkonditionierung
- MQT 11 — Temperaturwechsel (200 Zyklen)
- MQT 12 — Feuchte-Frost (10 Zyklen)
- MQT 13 — Feuchte Wärme (1000 Stunden, 85 °C / 85 % RH)
- MQT 16 — Statische mechanische Belastungsprüfung
- MQT 17 — Hagelprüfung
- MQT 19 — Stabilisierung
Verwandte Normen
IEC 61215 wird typischerweise mit IEC 61730 (Sicherheit von PV-Modulen) und IEC TS 62782 (dynamische mechanische Belastung) kombiniert. Die Umweltsimulations-Teilprüfungen nach IEC 60068-2 liefern die zugrunde liegenden Verfahren zur Umweltkonditionierung.
Prüfmethoden.
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