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EN ISO 1402
Normen

EN ISO 1402.

Schläuche und Schlauchleitungen aus Gummi und Kunststoff — Hydrostatische Prüfung

EN ISO 1402 legt hydrostatische Prüfmethoden für Schläuche und Schlauchleitungen aus Gummi und Kunststoff fest — Prüfdruck, Berstdruck, Leckage, Längenänderung und volumetrische Ausdehnung.

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Über diese Norm.

Überblick

Bei der hydrostatischen Prüfung wird ein Schlauch, eine Schlauchleitung oder ein druckführendes Bauteil mit einer Flüssigkeit — in der Regel Hydrauliköl oder Wasser — beaufschlagt, um nachzuweisen, dass es seinem Betriebsdruck standhält, ohne undicht zu werden, zu bersten oder sich über zulässige Grenzen hinaus zu verformen. Sie ist der zentrale Integritätsnachweis hinter jeder Druckangabe.

Für hydraulische und pneumatische Komponenten ist eine Druckangabe eine Sicherheits- und Marktanforderung und muss daher durch eine Druckprüfung nachgewiesen und nicht lediglich erklärt werden. EN ISO 1402 legt die gängigen hydrostatischen Prüfmethoden fest, mit denen genau dies erfolgt.

Geltungsbereich & Anwendbarkeit

EN ISO 1402 gilt für Schläuche und Schlauchleitungen aus Gummi und Kunststoff, die Flüssigkeiten und Gase unter Druck fördern. Dieselben hydrostatischen Grundsätze lassen sich auf weitere druckbeaufschlagte Teile — Armaturen, Verteiler und vollständige Baugruppen — übertragen, überall dort, wo eine Druckangabe nachzuweisen ist.

Prüfmethoden

Die Norm definiert eine Reihe einander ergänzender hydrostatischer Methoden:

  • Prüfdruck — der Prüfling wird bei einem Druck oberhalb seines Betriebsdrucks gehalten, um zu bestätigen, dass keine Undichtigkeit oder Beschädigung auftritt.
  • Berstdruck — der Druck wird bis zum Versagen erhöht, um die Sicherheitsmarge oberhalb des Betriebsdrucks zu ermitteln.
  • Leckage — die Baugruppe wird beim Prüfdruck auf Durchsickern geprüft.
  • Längenänderung — die Dehnung oder Verkürzung unter Druck wird gemessen.
  • Volumetrische Ausdehnung — die Zunahme des Innenvolumens unter Druck wird gemessen.

Die genauen Drücke, Haltezeiten und Abnahmegrenzen werden durch die anzuwendende Norm und die Produktklasse festgelegt — sie ergeben sich nicht allein aus dem Methodennamen.

Verwandte Normen

Aufbau und Druckklassen von Hydraulikschläuchen werden durch Schlauchfamilien-Normen wie die Reihen SAE J517 und EN 853 behandelt; EN ISO 1402 stellt die gemeinsamen hydrostatischen Prüfmethoden bereit, auf die in diesen Normen verwiesen wird. Die richtige Kombination hängt vom Schlauchtyp und vom Zielmarkt ab.

Prüfung mit ULMEKA

ULMEKA konstruiert und fertigt die hydrostatischen und Hochdruck-Prüfanlagen, mit denen diese Methoden durchgeführt werden. Druckbereich und Vorrichtung werden auf den Prüfling und die anzuwendende Norm ausgelegt, und höhere Drücke sind auf Anfrage verfügbar. Die genaue Konfiguration wird in der Angebotsphase festgelegt.

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Prüfmethoden.

Proof pressurePrüfdruckOberhalb des Betriebsdrucks halten, um zu bestätigen, dass keine Undichtigkeit oder Beschädigung auftritt.
Burst pressureBerstdruckDruck bis zum Versagen erhöhen, um die Sicherheitsmarge zu ermitteln.
LeakageLeckageDie Baugruppe beim Prüfdruck auf Durchsickern prüfen.
Change in lengthLängenänderungDehnung oder Verkürzung unter Druck messen.
Volumetric expansionVolumetrische AusdehnungDie Zunahme des Innenvolumens unter Druck messen.
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Prüfgeräte für diese Norm.

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